Bakterien und ihr positiver Einfluss auf den menschlichen Körper

Schweiß liebende Bakterien gut für die Haut Haut

Schweiß liebende Bakterien gut für die Haut.

Schweißgeruch ist unangenehm. Jedoch hat das Schwitzen einen großen Vorteil für die Haut: Schweiß liebende Bakterien wie Nitrosomonas eutropha ernähren sich nämlich unter anderem von Schweißbestandteilen und können ihrerseits gesunde Haut positiv beeinflussen. Das haben Forscher in den USA nun in einer Placebo-kontrollierten Studie bestätigt.

Bei ihren Untersuchungen hatten sie Testpersonen eine Woche lang eine Suspension mit lebenden Nitrosomonas-Bakterien auf Gesicht und Kopfhaut auftragen lassen. Im Anschluss berichteten die Probanden von einem verbesserten Zustand ihrer Haut. Wie die Forscher feststellen konnten, waren die Bakterien bei fast einem Drittel der Testpersonen auch zwei Wochen nach dem Aufbringen noch nachweisbar. Es habe sich gezeigt, dass der Hautzustand umso besser war, je mehr Bakterien nachweisbar waren.

Laut Wissenschaftlern hat die Bakterien-Art Nitrosomonas eutropha – ein natürlicher und allgegenwärtiger Bewohner von Wasser und Boden – die Eigenschaft, Ammoniak, das im Schweiß vorkommt, in Nitrit umzuwandeln. Offenbar tut genau das der Haut gut. Nitrit und Stickstoffmonoxid, die durch die Umwandlung von Ammoniak entstehen, spielen etwa bei Entzündungen oder Wundheilung eine wichtige Rolle, so die US-Forscher. In einem nächsten Schritt wollen sie das therapeutische Potenzial der Bakterien bei Akne oder chronischen Wunden untersuchen.

Schweiß liebende Bakterien gut für die Haut
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