Bakterien und ihr positiver Einfluss auf den menschlichen Körper

Abnehmen, aber wie? – Bakterien bestimmen die richtige Diät Übergewicht, Verdauung, Wohlbefinden

Spätestens zum Jahreswechsel werden Millionen Menschen wieder gute Vorsätze für sich festlegen. Ganz oben auf der Prioritätenliste steht dabei oft das Abnehmen, das Reduzieren von Gewicht: Die Waage soll bis zum ersten Bikini-Wetter weniger Kilos anzeigen. Doch welche Diät ist die richtige? Steinzeit-Diät, Heilfasten und FdH (für Nichtkenner: Friss-die-Hälfte) erwecken bei den Betroffenen unterschiedliche Begeisterung und – ganz wichtig: auch nicht immer die gleiche Wirkung.

Da wäre es gut, wenn man den Erfolg einer Diät vorhersagen kann. Und das ist in Ansätzen tatsächlich möglich. Schwedische und französische Wissenschaftler haben dafür sogar ein mathematisches Modell errechnet. Im Rahmen einer Studie bestimmten sie vorab die Bakterienvielfalt in der Darmflora ihrer Probanden, die auf Diät gesetzt wurden. Nach der Diät verglichen sie Gewicht und Krankheitsindikatoren im Blut und im Stuhl. Dabei stellten sie fest, dass Übergewichtige, deren Darmbakterien eine besonders niedrige Vielfalt aufwies, nicht nur Gewicht verloren haben. Bei ihnen sank auch die Zahl der Krankheitsindikatoren.

Wenn Ärzte nun in Zukunft die Vielfalt der Darmbakterien ihrer Patienten kennen, könnten sie präzise Ernährungsempfehlungen geben, die die individuelle Darmflora berücksichtigen. Möglicherweise können dem Darm auch gezielt bestimmte gesunde Bakterien zugefügt werden. Das Ziel: Gewicht verlieren und gleichzeitig den gesamten körperlichen Gesundheitszustand nach der Diät fördern.

 

Quelle: http://www.cell.com/cell-metabolism/abstract/S1550-4131%2815%2900330-7

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