Bakterien und ihr positiver Einfluss auf den menschlichen Körper

Was hilft gegen trockene Haut im Winter? Haut

Trockene Haut

Es juckt und kratzt: Was hilft gegen trockene Haut im Winter? – Unter diesem Titel erschien im Magazin „Stern“ vor kurzem ein Beitrag über Juckreiz und Spannungsgefühl der Haut aufgrund von trockener Kälte und Heizungsluft. Gegen diese Folgen könne man etwas unternehmen, heißt es in dem Text, doch „viele Mittel machen das Leiden nur noch schlimmer“. Was ist gut für die Haut und was nicht?

Das Magazin rät dazu, bei trockener Luft „zu einer Creme [zu] greifen“ und verweist in seinem Beitrag ergänzend auf die Verbraucher-Fernsehsendung „Visite“ im NDR. Demnach sollte man darauf achten, „dass keine Mineralölprodukte in der Hautpflege enthalten sind. Zusätze wie Paraffin würden die Haut auf Dauer spröde und trocken machen. Ist die Haut bereits gereizt, sollten auch keine Konservierungsmittel und Duftstoffe enthalten sein.“

In der Tat enthalten viele Cremes und so genannte Hautpflege-Produkte Bestandteile, die für die Haut nicht immer gut sind. Statt die Haut mit Fetten und Chemikalien welcher Art auch immer zu übertünchen, ist es grundsätzlich viel wichtiger, die Selbstheilungskräfte der Haut zu mobilisieren. Die auf der Haut von Natur aus vorhandene Bakterien-Schicht übernimmt dabei eine maßgebliche Schutzfunktion für unsere Haut und kann auch bei trockener Luft im Winter einen wichtigen Beitrag zu einem angenehmen Hautgefühl leisten.

Ist diese Schutzfunktion nicht mehr intakt und die Hautbarriere gestört, beobachtet man, wie NDR „Visite“ zum Beispiel über Ekzeme schreibt: „Die Haut ist dabei nicht einfach nur trocken, sondern auch gerötet und schuppig, sie juckt und nässt […] durch winzige Risse in der Hautbarriere können Bakterien und Pilze eindringen und Krankheiten auslösen.“ Aber nicht alle Bakterien lösen Krankheiten aus. Ganz im Gegenteil: Es gibt viele gute Bakterien, die für die gesunde Haut und ihre Gesunderhaltung – gerade auch bei Hautkrankheiten wie Neurodermitis – wichtig sind. Es gilt diese (positiven) Bakterien zu fördern und die Hautflora (wieder) in eine gesunde Balance zu bringen.

Um die gesunde Hautflora zu erhalten, sollte nicht nur auf übermäßiges Einfetten verzichtet werden, sondern auch auf häufiges und heißes Duschen oder Baden. Zwar sind „gerade in der kalten Jahreszeit lange Bäder beliebt, sie entspannen den Körper und tun der Haut auch scheinbar gut“, wie es im Stern-Beitrag heißt. Sie laugen und trocknen die Haut aber gleichzeitig aus und schaden dadurch der Bakterien-Schicht und damit auch dem Säureschutzmantel auf der Haut. Einfetten nach dem Baden ändert daran nichts, gezielte Pflege und Regeneration der Hautflora dagegen schon.

 

Quellen:

https://www.stern.de/gesundheit/trockene-haut-im-winter—was-gegen-das-jucken-hilft-7815922.html

https://www.ndr.de/ratgeber/gesundheit/Trockene-Haut-pflegen,haut272.html

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