Bakterien und ihr positiver Einfluss auf den menschlichen Körper

Lust und Frust beim Essen Körper, Verdauung

Lust und Frust beim Essen. Eating

Macht Essen glücklich, wenn eine bestimmte Bakterien-Art in ausreichender Menge im Darm vorkommt? Diese Frage stellt der Wissenschaftsjournalist Rainer Kurlemann in seinem Beitrag „Was die Darmflora alles leistet“ für die „Stuttgarter Zeitung“. Ohne die Frage abschließend zu beantworten, lässt sich doch feststellen: Ernährung und Verdauung, Lust oder Frust beim Essen, Idealgewicht oder Übergewicht hängen zweifellos mit dem Vorkommen bestimmter Bakterien im Darm zusammen. Auch Kurlemann verweist darauf, dass Forscher bereits eine Reihe von Vitaminen und Hormonen gefunden haben, die von Darmbakterien als Stoffwechselprodukt hergestellt werden. Sogar das Glückshormon Dopamin gehöre dazu, so der Autor.

Wie genau aber Bakterien im Darm wirken und welche Parameter man ändern müsste, um positive Wirkungen zu erreichen, das ist in vielen Fällen noch immer nicht bekannt. Noch sucht die Wissenschaft nach den Ursachen negativer Auswirkungen der Mikroflora. Rainer Kurlemann benennt in seinem Beitrag eine mögliche falsche Mischung der Lebewesen auf den Schleimhäuten. So stünden bestimmte Mischungen in Verdacht, verschiedene Krankheiten auszulösen, wie zum Beispiel Depressionen, Rheuma, Fettleibigkeit, Diabetes oder Darmentzündungen. „Sie alle könnten ihre Ursache im falschen Zusammenspiel zwischen Mensch und Bakterien haben.“

Dass einige Bakterien bei der Verdauung wichtige Dienste leisten, ist hingegen anerkannt und in Einzelfällen belegt. Die Vielfalt der Bakterien (Mikrobiom) „produziert Botenstoffe für andere Teile des Körpers und unterstützt das Immunsystem“.

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